Altzella


Das Kloster St. Maria wurde 1162 als Tochterkloster von Pforta gegründet und von den Stiftern als Grablege der Wettiner vorgesehen. Das daher reich ausgestattete Kloster gründete 1268 das Tochterkloster Neuzelle und nahm daraufhin den Namen Altzella an. Das Kloster war auch an der Entwicklung des Silberbergbaus im nahen Erzgebirge beteiligt. 1540 wurde es im Zuge der Reformation aufgehoben und die Gebäude anschließend abgebrochen. Heute haben sich neben wenigen Resten der Klosterkirche des 12. Jahrhunderts vor allem das romanische Eingangstor und der inzwischen restaurierte Konversenbau erhalten. Als Grabstätte der Wettiner dient heute ein klassizistisches Mausoleum im Klosterpark.


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