Von der bedeutenden Zisterzienserabtei Aubazine haben sich bis heue große Teile und insbesondere die beeindruckende Klosterkirche erhalten. Um das Kloster hat sich die kleine Stadt Aubazines entwickelt. Aubazine wurde 1142 gegründet und trat 1147 dem Zisterzienserorden bei. Das 12. Jahrhundert war die Blütezeit der reich begüterten Abtei, die sechs Tochterklöster gründete. Hier (1155-76) entstand auch die heute als Pfarrkirche des Ortes genutzte Klosterkirche, die allerdings im 18. Jahrhundert um einige Langschiffjoche gekürzt wurde und daher heute nur noch etwa die Hälfte des ursprünglichen Baus darstellt. Trotzdem ist die romanische Kirche mit ihrem oktogonalen Vierungsturm auch in ihrem heutigen Zustand noch immer beeindruckend und besitzt einige beachtenswerte Ausstattungsstücke, darunter insbesondere das Grabmal des heiligen Étienne.